Autor und Psychologe Gerald Mackenthun
Autor und Psychologe Gerald Mackenthun

Rezensionen

von Büchern aus den Bereichen Psychologie, Tiefenpsychologie, Psychoanalyse, Philosophie, Medizin, Gesundheit, Wissenschaft und Politik

 

Besucher auf dieser Seite seit dem 1. Januar 2015:

Alfred Adler: Persönlichkeit und neurotische Entwicklung. Frühe Schriften (1904 bis 1912), Alfred Adler Studienausgabe Bd. 1: herausgegeben von Almuth Bruder-Bezzel. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 2007a, 291 S., ISBN 978-3-525-46051-1, 39,99 €, bei Abnahme der Reihe: 34,15 €.

Alfred Adler: Menschenkenntnis (1927). Alfred Adler Studienausgabe Bd. 5: herausgegeben von Jürg Rüedi. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 2007b, 235 S., ISBN 978-3-525-46052-8, 39,99 €, bei Abnahme der Reihe: 34,15 €.

 

Alfred Adler: Über den nervösen Charakter (1912). Hrsg. von Karl-Heinz Witte, Almut Bruder-Bezzel und Rolf Kühn. Alfred Adler Studienausgabe Band 2, Vandenhoeck und Ruprecht, 2., korrigierte Auflage, Göttingen 2008a (1997). 438 Seiten, gebunden, ISBN 978-3-525-46053-5; 39,99 €, bei Abnahme der Reihe: 34,15 €

Alfred Adler: Der Sinn des Lebens (1933) und Religion und Tiefenpsychologie (1933). Hrsg. von Reinhard Brunner und Ronald Wiegand. Alfred Adler Studienausgabe Band 6, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2008b. 252 Seiten, gebunden, ISBN 978-3-525-40554-3; 39,99 €, bei Abnahme der Reihe: 34,15 €

 

Adler, Dieter (2012) Der Antrag auf psychodynamische Psychotherapie. Gießen (Psychosozial-Verlag)

Ein Leitfaden zur Berichterstattung (inkl. Kinder- und Jugendlichen- und Gruppenpsychotherapie). Mit Begleit-CD und Programm „Antrag Pro 2.0“. 584 S., 59,90 Euro, ISBN 9783837921977

 

Appignanesi, Lisa & Forrester, John: Die Frauen Sigmund Freuds. Aus dem Englischen von B. Rapp und Uta Szyszkowitz. List Verlag, München Leipzig 1994 (engl. Freud's Women, 1992), 773 S. m. Register. –Freuds Verhältnis zu Frauen ist komplex und vielschichtig. Im Rahmen seiner psychoanalytischen Bewegung arbeiteten hochintelligente Frauen mit, denen Freud Hochachtung und Dankbarkeit entgegenbrachte. In seinen Schriften hingegen entwarf Freud an gänzlich anderes Bild. Hier tauchen Frauen nur als misslungene Männer auf, da ihnen der Penis fehlt. 

 

Hermann Argelander (1970): Das Erstinterview in der Psychoanalyse. 10. unveränderte Auflage Darmstadt 1989 (Wissenschaftliche Buchgesellschaft), 112 Seiten. – Ein Klassiker der psychoanalytischen Literatur, aber dennoch undurchdacht und verwirrend.

 

Arnim-Baas, Anabelle von (1995): Befindlichkeit von Frauen im Klimakterium - Persönlichkeit, Berufstätigkeit, Beschwerdebild. Berlin München (Quintessenz-Verlag). 97 S., 10,00 Euro, ISBN 978-3861282877

 

Baltes, Paul D./Staudinger, Ursula (1996): Weisheit als Gegenstand psychologischer Forschung, in: Psychologische Rundschau, 47.Jg., Heft 2, April 1996, S. 57-77. – Weisheit: Viele hätten sie gern, wenige nur erreichen sie.

 

Ulrich Beck (2016): „Die Metamorphose der Welt“. Aus dem Englischen von Frank Jakubzik. Suhrkamp Verlag, Berlin, 267 S., 25.- €. – Auch in seinem letzten Werk greift der Soziologe Ulrich Beck kräftig daneben.

 

Berg, Daniela (1996): Psychosomatik zwischen Theorie und Grundlagenforschung. Frankfurt/Main - Berlin (Verlag Peter Lang ) Universitätsdissertation, Frankfurt/M., Berlin, Bern, New York, Paris, Wien, 1997. X, 170 S., 52,95 Euro, ISBN 978-3-631-30306-1.

 

Bergson, Henri (1933): Die beiden Quellen der Moral und der Religion (fr. Les deux sources de la morale et de la réligion. Paris: Alcan). Übers. v. Eugen Lerch. 317 S., Walter Verlag, ISBN 978-3530065510. – Grundlegendes Werk eines der wichtigsten Vertreter der sogenannten Lebensphilosophie.

 

Biddulph, Steve (mehrere Auflagen ab 1993): Das Geheimnis glücklicher Kinder (verschiedene Ver- lage, u.a. Bertelsmann-Verlag und Beust-Verlag).

Biddulph, Steve (mehrere Auflagen ab 1999): Weitere Geheimnisse glücklicher Kinder (Beust- Verlag). – Biddulph geht pragmatisch und optimistisch an die Kindererziehung heran.

 

Bierhoff, Burkhard (1993): Erich Fromm - Analytische Sozialpsychologie und visionäre Gesellschaftskritik. Opladen (Westdeutscher Verlag), 46,00 DM, ISBN 3531122657

 

Bracher, Karl Dietrich; Funke, Manfred; Jacobsen, Hans-Adolf (Hg.) (1992) Deutschland  1933–1945. Neue Studien zur nationalsozialistischen Herrschaft. Bundeszentrale für politische Bildung, Schriftenreihe Bd. 314, Bonn, 632 S., ISBN-13: 978-3893311859. – Alles über den Nationalsozialismus auf gut 600 Seiten.

 

Jürgen Brunner (2017) Psychotherapie und Neurobiologie. Neurowissenschaftliche Erkenntnisse für die psychotherapeutische Praxis. 204 S., Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart, 39,00 €, ISBN 978-3170299696

 

Chesney, Marc  (2014): Vom Großen Krieg zur permanenten Krise. Der Aufstieg der Finanzaristokratie und das Versagen der Demokratie. Versus-Verlag, Zürich, 100 S., 16,90 €, ISBN 978-3039091713. – Der Schweizer Finanzexperte ist nur ein Schaumschläger, der sich mit einem Pamphlet wichtig machen will. Nicht lesenswert.

 

Danzer, Gerhard (2016): Identität. Über die allmähliche Verfertigung unseres Ichs durch das Leben. Berlin Heidelberg (Springer), 312 S., 22.99 €. – Ich-Identität ist ein prekäres Konstrukt. Danzer gibt philosophische und psychologische Hilfestellung.

 

Deneke, Friedrich Wilhelm (2013): Psychodynamik und Neurobiologie. Dynamische Persönlichkeitstheorie und psychische Krankheit. Eine Revision psychoanalytischer Basiskonzepte. Stuttgart (Schattauer), 476 Seiten mit Sach- und Personenverzeichnis, 26 Abbildungen, ISBN 978-3-7945-2949-0, 49,99 Euro.

 

Gay, Peter (1992): Freud entziffern. Essays. 272 S., Frankfurt/Main (S. Fischer Verlag). – In acht intellektuell spritzigen Essays beschäftigt sich der bekannte Freud-Biograph vertieft mit einigen Themen im Leben und Denken Sigmund Freuds.

 

Gould, Stephen Jay (1991): Zufall Mensch. Das Wunder des Lebens als Spiel der Natur. München Wien (Hanser), 352 S. – Der Mensch ist ein unbedeutendes und dennoch faszinierendes Detail der Evolution, nicht ihr Zweck. 

 

Gould, Stephen Jay (1998): Illusion Fortschritt. Die vielfältigen Wege der Evolution. Aus dem Amerikanischen von Sebastian Vogel, Frankfurt/Main (S. Fischer Verlag), 287 S. – Mit ziemlicher Sicherheit ist der Mensch bei aller Pracht und Errungenschaften nur ein kurzer kosmischer Zufall.

 

Gould, Stephen Jay (2000): Ein Dinosaurier im Heuhaufen – Streifzüge durch die Naturgeschichte. 604 S., S.Fischer-Verlag, Frankfurt/Main, ISBN 3-10-027808-9. – Warum nur hat sich die Natur so lange Zeit gelassen, den Menschen hervorzubringen? Das spricht nicht gerade für ein Vollkommenheitsstreben.

 

Green, Hannah (1973) Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen. Bericht einer Heilung. Diverse Ausgaben bis in die Neuzeit. – Der inzwischen klassische Text über das Drame einer schizophrenen Erkrankung.

 

Hartmann, Nicolai: Teleologisches Denken. 136 S., 2., unveränderte Auflage, Walter de Gruyter 1966, ISBN 978-3110001457. – An die Vorsehung zu glauben, ist Denkfaulheit. Hartmann erklärt, warum. 

 

Henig, Robin Marantz (2001) Der Mönch im Garten. Die Geschichte des Gregor Mendel und die Entdeckung der Genetik. Aus dem Amerikanischen von Andrea Stumpf und Gabriele Werbeck, Berlin (Argon Verlag), 375 Seiten, 14,95 Euro

 

Jungclaussen, Ingo (2013): Handbuch Psychotherapie-Antrag. Psychodynamisches Verstehen und effizientes Berichtschreiben in der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie. Stuttgart (Schattauer) ISBN 978-3-7945-2841-7, 328 Seiten, Großformat, Euro 49,95

 

Israels, Han: Der Fall Freud. Die Geburt der Psychoanalyse aus der Lüge. Aus dem Niederländischen von Gerd Busse. Europäische Verlagsanstalt Hamburg, Holländisch 1993, dt. 1999. – Die Psychoanalyse verleugnet ihre Ursprünge. Israels hilft ihrem Gedächtnis auf die Sprünge.

 

Jürgs, Michael (1999): Alzheimer. Spurensuche im Niemandsland. München (List Verlag), 349 S., 21,00 Euro, ISBN 978-3471793893. – Biographie des Erstbeschreibers der Altersdemenz.

 

Keller, Gustav (2012): Freuds Liebesleben - Seine eigene Triebgeschichte. Würzburg (Königshausen & Neumann), 175 S., 19,80 Euro, ISBN: 978-3-8260-4916-3. – Freud, der Enthüller der Sexualität, verhüllte seine eigene Libido. Psychologe Keller rekonstruiert Freuds Triebschicksal anhand von Brief- und Textpassagen.

 

Krämer, Walter (2011): Die Angst der Woche. Warum wir uns vor den falschen Dingen fürchten. München (Piper), 285 S., 19,99 Euro (gebunden), ISBN 978-3-492-05486-7; Tb-Ausgabe 9,99 Euro.

 

Krüger, Wolfgang (1989): Der alltägliche Neid und seine kreative Überwindung. 207 S., München/Basel, Ernst Reinhardt Verlag, ursprünglich 29,80 DM

 

Lauveng, Arnhild (2010): Morgen bin ich ein Löwe. Wie ich die Schizophrenie besiegte. 222 S., München (btb Verlag). Norwegische Originalausgabe 2005. – Zehn Jahre lang brauchte die junge Norwegerin, um aus ihrer Krankheit herauszufinden. Heute arbeitet sie als Psychologin und Mediatorin.

 

Machiavelli, Niccolò (1513/1532): Der Fürst. – Machiavellis Buch gilt als zynischer Leitfaden des Machterwerbs und -erhalts. Aber der zeitgschichtliche Hintergrund ist komplizierter.

 

Maurer, Konrad; Maurer Ulrike (1998): Alzheimer. Das Leben eines Arztes und die Karriere einer Krankheit. München (Piper), 319 S. – Die ganze westlich Welt spricht von „Alzheimer“, jener unheilbaren Krankheit, an der so viele ältere Menschen leiden, ohne daran zu sterben (Kurzrezension).

 

Menschik-Bendele, Jutta; Ottomeyer, Klaus (2002): Sozialpsychologie des Rechtsextremismus. Entstehung und Veränderung eines Syndroms. 2., revidierte Auflage Opladen (Leske & Budrich), 315 S. – Die sozialpsychologische Kategorie der "autoritären Pesönlichkeit" hat offenbar ausgedient. Junge Rechtsextreme lenken ihre Frustration über die Eltern auf Ausländer um.

 

Mitscherlich, Alexander und Margarete (1967): Die Unfähigkeit zu Trauern, 369 S., München 1988 (Piper). – "Die Unfähigkeit zu trauern" wurde zu einer stehenden Redewendung in der Bundesrepublik. Sie bezeichnete die Unfähigkeit oder Unwilligkeit, das von den Nazis verbreitete Leid zu betrauern und Scham und Schuld zu empfinden. Zur erstaunlichsten Seite dieses Buches gehört aber die Diagnose der Mitscherlichs, die (West-) Deutschen wollten und könnten nicht um ihren geliebten Führer A.H. trauern.

 

Morus, Thomas (1986) Utopia. Frankfurt/Main-Wien 1991 (Büchergilde Gutenberg). Aus dem Lateinischen von Gerhard Ritter, mit Bildern von Michael Mathias Prechtl. – Morus' Utopia ähnelt in weiten Teilen der DDR und der Sowjetunion.

 

Priesner; Figala (Hg.) (1998): Alchemie - Lexikon einer hermetischen Wissenschaft. München (C.H.Beck), 410 S., 34,90 Euro. – Seit jeher umgibt die Alchemie eine Aura des Geheimnisvollen, ein Grund dafür, dass sich diese Pseudowissenschaft bis heute eines beachtlichen Interesses erfreut.

 

Rattner, Josef (1993): Krankheit, Gesundheit und der Arzt. Medizinische Anthropologie auf tiefenpsychologischer Grundlage. München (Quintessenz), ISBN 3-86128-127-9, 260 S. – Grundlegendes Werk zur Aufgabe und zum Selbstverständnis eines psychosomatisch denkenden Arztes oder Therapeuten.

 

Rattner, Josef (2011): Lehr- und Meisterjahre eines Psychotherapeuten. Autobiographie. Verlag für Tiefenpsychologie, Berlin, 270 S., broschiert, 20,00 Euro, ISBN  978-3-921836-34-7. – Intellektuelle Autobiographie des Pioniers der Großgruppentherapie.

 

Stucke, Werner (1990): Die Balint-Gruppe. 2. überarbeitete Auflage 144 Seiten, Köln (Dt. Ärzte-Verlag). – Kurzer Einblick in die Arbeit von ärtzlichen oder psychologischen Balint-Gruppen.

 

Thurnher, Armin (2016): Ach, Österreich! Europäische Lektionen aus der Alpenrepublik. 176 S., 16.- €, Paul Zsolnay Verlag, Wien. – Die linke Kritik an der unaufhaltsamen Faschisierung ist nicht nur falsch, sondern auch extrem langweilig.

 

Trautmann-Voigt, S. & Moll, M. (2011): Bindung in Bewegung. Gießen (Psychosozial-Verlag), 434 S., Euro 36,90. – Konzept und Leitlinien für eine psychodynamisch fundierte Eltern-Säuglings-Kleinkind-Psychotherapie.

 

Watzlawick, Paul (1976): Wie wirklich ist die Wirklichkeit – Wahn, Täuschung, Verstehen. 256 S., München 2006 (Piper). – Wirklichkeit ist vielfältig: Naturgesetze, Konventionen, Interpretationen – sie besitzen unterschiedliche Grade von Wirklichkeits"härte". Das sollte man bedenken, bevor man etwas behauptet.

 

Weizman, Alan (2013): Countdown. Hat die Erde eine Zukunft? München (Piper), 573 Seiten, ISBN 978-3492054317, 24,99 Euro. – Wieviele Menschen verträgt unsere Erde? Was kann gegen die Bevölkerungsexplosion getan werden? Und was wird schon getan?

 

Wölfle, Roland (2015): „Wo Ich war, soll Gemeinschaft werden“. Gruppenpsychotherapie und therapeutische Gemeinschaften in der Individualpsychologie. Münster, New York (Wachsmann). Schriftenreihe der Sigmund-Freud-Privatuniversität in Wien, Bd. 11, 627 S.. – Profunder Überblick über alle bekannten Gruppentherapien und therapeutischen Gruppen, die mehr oder weniger auf der Individualpsychologie Alfred Adlers basieren.

 

Wuketits, Franz M. (2010): Wie viel Moral verträgt der Mensch? Eine Provokation, 191 S., Gütersloh (Gütersloher Verlagshaus). – Ist die Flut von EU-Vorschriften das Hauptproblem der Europäer? Wuketits Polemik gegen Bürokraten und zu viele Gesetze sind weder als Diagnose noch als Problemlösung geeignet.

Priv.-Doz. Dr. Gerald Mackenthun

Dipl.-Politologe

Dipl.-Psychologe

Dr.phil.

Privat-Dozent für Klinische Psychologie

 

Email gerald.mackenthun@gmail.com

 

Büro 030/8103 5899

0171/ 624 7155

 

Bitte beachten Sie, dass in der Regel der Anrufbeantworter eingeschaltet ist.

Sie können dort eine Nachricht  mit der Bitte um Rückruf hinterlassen. Ich rufe meist am Abend oder am nächsten Tag zurück.

Besucher insgesamt auf den Seiten von geraldmackenthun.de seit 20. Februar 2011.

NEU: Strahlenschutz kostet mehr Todesopfer als Strahlung selbst.

Das geht aus weiteren internationalen Untersuchungen zu Fukushima hervor.
Lesen Sie hier.

Translate my site into english or french:

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Gerald Mackenthun, Berlin, Februar 2011

Diese Homepage wurde mit 1&1 MyWebsite erstellt.