Autor und Psychologe Gerald Mackenthun
Autor und Psychologe Gerald Mackenthun

160.432: Klinisch-diagnostisches Praktikum

Practical Training in clinic diagnostics

Stand: 1. Mai 2016, 19:00 Uhr

 

Der Kurs (Blockseminar) findet statt vom Montag, 9. Mai, bis Freitag, 13. Mai 2016.

 

In diesem Kurs sollen wesentliche Elemente der Diagnose- und Indikationsstellung, die Behandlungsplanung und die grundlegenden Methoden der Klinischen Psychologie so praktisch als möglich erfahren werden. Grundfertigkeiten in der Anwendung ausgewählter Methoden der psychodynamischen Therapien werden in Einzelreferaten, Videobeispielen, Fallbeschreibungen und Kleingruppen erarbeitet. Der Schwerpunkt liegt auf den psychodynamischen Therapien einschließlich der Psychoanalyse. Andere Therapieverfahren, Beratung und Coaching können bei Bedarf mitbehandelt werden. Geübt werden soll u.a. die Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen und Affekten im Kontakt mit Analysanden, Patienten und Klienten (reflektierte Gegenübertragung). 

Die theoretische Fundierung spielt in diesem Kurs keine zentrale Rolle. Auch kann dieser Kurs nicht die praktische Erfahrung in Kliniken oder Praxen ersetzen. 

Das Skript für das Seminar

Es wurde am 30. März 2016 als PDF-Datei an alle angemeldeten Teilnehmer per Mail verschickt. Bitte schauen Sie in Ihren Uni-Klu-Postkasten. 

Zusätzlich finden Sie das Script weiter unten in den Materialien.

 

Hinweise zur Notengebung
Sie erhalten für die Teilnahme an diesem Kurs 4 ECTS.

Das European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) soll sicherstellen, dass die Leistungen von Studenten an Hochschulen des Europäischen Hochschulraumes vergleichbar und bei einem Wechsel von einer Hochschule zur anderen, auch grenzüberschreitend, anrechenbar sind.
Credit Points nach ECTS-Grundsätzen sind Leistungspunkte, mit denen der Arbeitsaufwand gemessen wird. Für ein erfolgreich absolviertes Modul vergibt die Hochschule Leistungspunkte (LP) bzw. Credit Points (CP), die der durchschnittlichen Arbeitslast des Studiums (workload) und der einzelnen Module Rechnung tragen sollen. Grundlage für die Vergabe von Credit Points nach ECTS-Standard (ECTS credits) ist die Annahme eines in Stunden gemessenen durchschnittlich zu leistenden Arbeitsaufwandes für das Studium. Die Annahme ist ein Aufwand von 1500–1800 Stunden pro akademischem Jahr, der sich in 60 CP ausdrückt. Ein Leistungspunkt entspricht daher 25 bis 30 Arbeitsstunden.

Für diesen Kurs wird also mit einem Arbeitsaufwand von mindestens 100 Stunden gerechnet.

 

Die Leistung setzt sich zusammen aus den Elementen

1. regelmäßige Teilnahme (Anwesenheit an mindestens 75 % der Zeit). Befreiungen bitte mit mir absprechen.
2. rege mündliche Beteiligung. Das Seminar hat nur wenige Teilnehmer. Es ist ganz zentral auf die Mitarbeit der Teilnehmer angewiesen.
3. ein Referat von 25-30 Min. Länge (mit oder ohne Powerpoint) über ein selbstgewähltes Thema aus dem Bereich der psychodynamischen Therapien. Achten Sie darauf, Ihren Vortrag lebendig zu gestalten. Interaktive Elemente oder kurze Videosequenzen lockern eine Präsentation auf. Interaktive Elemente wären z.B. kurze Mitmachfragen an die Teilnehmer oder Fragen zur Einschätzung von psychologischen Sachverhalten.

4. Falls kein Referat gehalten werden kann: Eine schriftliche Seminararbeit von 10-12 Seiten Umfang mit 5-6 Literaturangaben über ein frei gewähltes Thema aus dem Bereich der Tiefenpsychologie. Abgabetermin spätestens 15. Januar 2017. Bitte mit mir vorher absprechen.
5.  die Teilnahme am (harmlosen) mündlichen Abschlussgespräch.

Schwankt die Note zwischen zwei Notenstufen, gibt das Referat bzw. die Seminararbeit den Ausschlag.

 

Die Gesamtnote wird bis auf die zweite Stelle hinter dem Komma berechnet und wird wie folgt benotet:

Sehr gut (1) bei 1 bis kleiner/gleich 1,5 für eine herausragende, weit überdurchschnittliche Leistung;

gut (2) bei größer als 1,5 bis kleiner/gleich 2,5 für eine deutlich über dem Durchschnitt liegende Leistung;

befriedigend (3) bei größer als 2,5 bis kleiner/gleich 3,5 für eine in jeder Hinsicht dem Durchschnitt entsprechende Leistung;

ausreichend (4) bei größer 3,5 bis kleiner/gleich 4,5 für eine Leistung, die trotz erheblicher Mängel noch den Anforderungen genügt;

mangelhaft (5) bei größer als 4,5 bei einer Leistung, die wegen erheblicher Mängel den Anforderungen nicht mehr genügt;

ungenügend (6) bei einer unbrauchbaren Leistung.

 

ACHTUNG! Zur Vorbereitung erbitte ich von jedem Teilnehmer rechtzeitig vor Beginn des Kurses etwa 10 bis 20 Zeilen über etwaige berufliche Erfahrungen in sozialen Berufen einschließlich einer detaillierten Tätigkeitsbeschreibung. Ich möchte abschätzen, wie weit die psychologische Erfahrung reicht, um mich auf die Teilnehmer besser einstellen zu können. Bitte teilen Sie mir zusätzlich mit, welche Inhalte Sie vordringlich lernen möchten.

 

Bitte beachten: Die Benutzung von Laptop und Smartphone während des Seminars scheint mir problematisch. Ich werde die Studierenden am Anfang des Kurses fragen, wie wir deren Benutzung regeln wollen. Zur Einstimmung bitte ich den folgenden Text aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 6./7. Dezember 2014 zu lesen: Hier klicken ...

 

Schreibanweisung für wissenschaftliche Arbeiten: Studenten sind oft unsicher, auf was sie beim Abfassen schriftlicher Arbeiten achten sollen. Die "Schreibanweisung für wissenschaftliche Arbeiten" (siehe weiter unten unter "Materialien") gibt einige grundsätzliche Hinweise, die beachtet werden sollten.

 

Anlaufplan: Bitte beachten Sie den untenstehenden Ablaufplan. Er kann sich noch ändern.

Ablaufplan

Stand 21. Januar 2016, 14:00 – Tagesbeginn jeweils pünktlich! – Die übrigen Zeiten sind Circa-Zeiten.

 

ca.

Montag,
09.05.2016,

08:30 bis 15:00 Uhr, Raum Z.1.29

Dienstag, 10.05.2016,

08:30 bis 15:00 Uhr, Raum Z.1.29

Mittwoch, 11.05.2016,

08:00 bis 13:30 Uhr, Raum I.0.42

Donnerstag, 12.05.2016,

08:30 bis 15:00 Uhr,

Raum HS 11

Freitag,

13.05.2016,

08:00 bis 11:00 Uhr, Raum HS 11

 

8:00

8:30: Begrüßung,
Einführung, Vorstellungsrunde

8:30 Sembacher: Therapie planung

08:00: Wiederholung; Zwischenbilanz

8:30 Raabe: Widerstand und Kompli- kationen

08:00: ein Fall aus meiner Praxis

 

 

9:00

Fortsetzung Vorstellungsrunde

und Orientierung/

Einordnung

Aufbau des Berichts an den Gutachter Blazejewska: therapeutische Interventionen

Kaubek: Sonderformen der Therapie

08:45 Schmidt: Therapieende

 

10:00

Erstgespräch & Anamnese

Vier Fallvignetten

 

 

v.Stebut: Irvin Yalom

Weihs: Sonder formen der Therapie

09:45: Abschluss gespräch (1 Std)

 

11:00

Jahn: Der Blick auf den Patienten VT-Video Erst- gespräche Schönleber: Sprache in der Psychotherapie Video: Schema- therapie -----

 

12:00

Pause

Pause

Krajnc: Therapeuten fehler

Pause

-----

 

13:00

OPD-2

 

Hüwe: Abstinenz, persönliche Fragen

Pause

Ein Fall aus meiner Praxis

-----

 

14:00

Abwehr mechanismen

Videao In Treatment

Pause

NN

-----

 

15:00

---------

--------

14:30: Besuch Psychiatrie LKH

------

-----

 

           

 

 

         

 

Material zum Kurs

Script zum Seminar im SS 2016, korrigierte und erweiterte Version vom April 2016
Der gesamte therapeutische Prozess in Einzelschritten vom Erstkontakt bis zur Beendigung einer Therapie einschließlich Therapieplanung (PDF-Datei; 275 Seiten).

https://www.dropbox.com/s/vqlyjr0qe67u8y7/Der%20therapeutische%20Prozess%20Basistext.doc?dl=0

Schreibanweisungen für wissenschaftliche Arbeiten von Studenten der Geisteswissenschaften
Schreibanweisungen für Wissenschaftliche[...]
PDF-Dokument [2.3 MB]
Formblatt Erstfragen am Telefon
Erstfragen_am_Telefon.pdf
PDF-Dokument [9.4 KB]
Überblick über alle Abwehrmechanismen
Abwehrmechanismen.pdf
PDF-Dokument [32.9 KB]
Sigmund Freud: Der Fall Lucy R. (vollständiger Text)
Freud_Studien über Hysterie - Lucy R.pdf
PDF-Dokument [325.3 KB]
Konflikttypen nach OPD (Tabelle)
Konflikttypen_nach_OPD.pdf
PDF-Dokument [75.4 KB]
Kostenlose psychologische Tests (Zeitschriftenartikel)
Psychologische_Tests.pdf
PDF-Dokument [534.6 KB]
Josef Rattner (1995): Anamnese (vollständiger Zeitschriftenartikel)
Rattner_(1995)_Anamnese.pdf
PDF-Dokument [190.0 KB]
Josef Rattner (1995): Erstgespräch (vollständiger Zeitschriftenartikel)
Rattner_(1995)_Erstgespräch.pdf
PDF-Dokument [148.5 KB]
Fallbeispiel einer depressiven Krise aus Reimer/Rüger
Reimer_Rüger-Depressive_Krise.pdf
PDF-Dokument [7.2 MB]
Patienten-Therapeuten-Dialog bei einer Borderline-Störung aus Reimer/Rüger
Reimer-Rüger_Borderline_stationär.pdf
PDF-Dokument [3.3 MB]
Strukturbestandteile und Strukturniveau (Übersicht)
Strukturbestandteile_und_Strukturniveau.[...]
PDF-Dokument [311.2 KB]
Erwin Wexberg: Der Fall Helene (vollständiger Text)
Der Fall Helene.pdf
PDF-Dokument [110.8 KB]
Moser, Tilmann (2010) Der grausame Gott und seine Dienerin (Auszug)
Moser (2010) Gott und Dienerin.pdf
PDF-Dokument [534.8 KB]

Psychotherapeutischer Beipackzettel über Risiko, Nebenwirkungen und Schäden durch Psychotherapie, hervorgegangen aus einem gleichnamigen Forschungsprojekt  der Donau-Universität Krems, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit (2007-2011). Informationen zum Forschungsdesign hier.

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Anmeldeliste

ACHTUNG! BESUCH des Landeskrankenhauses Klagenfurt!

 

Es besteht die Möglichkeit, am Mittwoch, den 11. Mai 2016 von 14:30 bis 16:00 Uhr die Abteilung Klinische Psychologie des Landeskrankenhauses Klagenfurt (Leitung Primarius Dr. Oberlerchner) zu besuchen. Ich bitte um verbindliche Anmeldung bei mir (gerald.mackenthun@gmail.com) bis 30. April 2016.

 

Lfd. Nr.

Name

Kommentar

1

Rohrmoster, Kestin  

2

Blazejewska, Natalia

 

3

Lamprecht, Monika

 

4

Kaubek, Jacqueline

 

5 Sembacher, Katharina  
6 von Stebut, Lena  
7 Hüwe, Lotta  
8 Schönleber, Felix  
9 Mentrup, Magdalena  
10    
     
     
     
     
     
     
     
entschuldigt Krajnc, Eva-Maria  

 

Zu Erläuterung:

"Praktika" (PR) im Sinne der Uni Klagenfurt sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen, die intensiv in Kleingruppenarbeit praktische Kompetenzen vermitteln.



Berufsqualifizierung liegt in den folgenden fünf gleichwertigen Basiskompetenzen, die das Studium vermitteln soll:

  • Betreuungsgrundkompetenz (professioneller Umgang mit Menschen mit psychischen Problemen)
  • Interpersonale Grundkompetenz (professioneller Umgang mit menschlichen Beziehungen)
  • Ausbildungsgrundkompetenz (professionelle Vermittlung von Wissen und Kompetenzen)
  • Methodisch-wissenschaftliche Grundkompetenz (Aufarbeiten des Forschungsstandes zu Praxisproblemen, Grundlagen der Durchführung, Analyse und Auswertung von empirischen Studien und Evaluationen)
  • Diagnostische Grundkompetenz (Grundlagen der Durchführung und Auswertung von diagnostischen Verfahren)

Priv.-Doz. Dr. Gerald Mackenthun

Dipl.-Politologe

Dipl.-Psychologe

Dr.phil.

Privat-Dozent für Klinische Psychologie

 

Email gerald.mackenthun@gmail.com

 

Büro 030/8103 5899

0171/ 624 7155

 

Bitte beachten Sie, dass in der Regel der Anrufbeantworter eingeschaltet ist.

Sie können dort eine Nachricht  mit der Bitte um Rückruf hinterlassen. Ich rufe meist am Abend oder am nächsten Tag zurück.

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NEU: Strahlenschutz kostet mehr Todesopfer als Strahlung selbst.

Das geht aus weiteren internationalen Untersuchungen zu Fukushima hervor.
Lesen Sie hier.

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© Gerald Mackenthun, Berlin, Februar 2011

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