Guten Tag,

mein Name ist Gerald Mackenthun. Seit 2003 bin ich Psychotherapeut für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Psychoanalyse. Davor arbeitete ich 25 Jahre als Wissenschafts- und Medizinjournalist, davon gut 20 Jahre bei der Deutschen Presseagentur. Auf diesen Seiten finden Sie meine neuesten journalistischen Arbeiten und psychologischen Vorträge.

"Fukushima - Kernenergie ist beherrschbar" – 2., überarbeitete und ergänzte Auflage erschienen

Berlin, Oktober 2014

 

Jetzt bei AmazonApple iBookstore oder direkt beim Verlag bestellen. Preis: 9,99 Euro. Auch als Kindle-eBook für 4,99 Euro erhältlich. Werfen Sie ein Blick ins Buch bei Amazon.

 

Inhalt: Fukushima könnte Anlass sein, die Atomkraft zu lieben: Man stelle sich einen Reaktor vor, dann lasse man ein Mega-Erdbeben drüberlaufen. Dann noch einen Monster-Tsunami. Und dennoch ist niemand an der radioaktiven Freisetzung gestorben. Wie viel sicherer kann eine Technologie denn noch sein? Nicht nur der Reaktor, nicht nur der Unfallhergang, alles ist völlig anders als in Tschernobyl. Man spielt in Deutschland mit den Ängsten der Leute, lässt bewusst Fakten weg oder verdreht Tatsachen. Die Folge ist eine irrationale Angst vor der Kernenergie. Wie Jesus und seine Jünger warten Atomkraftgegner auf die Erfüllung der Apokalypse und dem Beginn des leuchtenden Solarzeitalters. Dabei versorgen uns Kernkraftwerke seit Jahrzehnten zuverlässig mit Strom. Das Abschalten der Anlagen ist voreilig und falsch.

Mollath frei - er wurde entzaubert

Mollath wurde freigesprochen. Vielen dürfte ein Seufzer der Erleichterung entwichen sein. Endlich ist man diesen Quälgeist los. Erstaunlich, wie viel Unruhe und Verdruss ein einzelner Mann Dutzenden von Richtern und Psychiatern bereiten kann! Die Berichte und Kommentare in den Zeitungen sind diesmal sachlich und überwiegend sogar richtig, wenngleich immer noch nicht alle Fakten berücksichtigt werden. Die FAZ beispielsweise schreibt, Mollath wurde per Ferndiagnose eingewiesen.

 

Was kaum je erwähnt wurde, ist folgendes: Ihm wurde 2003 angeboten, gegen eine Strafzahlung von 1000 Euro die Anklage fallen zu lassen. Er aber war von seiner Unschuld überzeugt und schlug das gerichtliche Angebot aus. Er wollte und musste Recht behalten und nahm dafür den Maßregelvollzug in Kauf. Und so all die Jahre: „Gerechtigkeit oder Tod“, das war seine Parole, von ihm selbst so formuliert; Gerechtigkeit als völlige Unschuld verstanden. Er kämpfte für eine vollständige Rehabilitation, die ihm die vielen Gerichte, die mit seinem Fall beschäftigt waren, nicht gewähren konnten. Hätte er sich schuldig bekannt, seine Frau geschlagen, seinen Schwager angegriffen und die Reifen zerstochen zu haben, wäre er nie in die Forensik gekommen. Er blieb dort siebeneinhalb Jahre, weil er sich jeder Zusammenarbeit verweigerte; er fühlte sich ja unschuldig. Sein Gewissen und seine Krankheit verpflichteten ihn auf die Märtyrerrolle, die er all die Jahre anzunehmen bereit war. Lieber lebte er in der Psychiatrie, als einen Fehler einzugestehen.

 

Es ist für mich nicht leicht, sich bei Mollath der Polemik zu enthalten. Aber wie ungeschickt muss es eigentlich ein vollkommen gesunder Mann anstellen, um sich siebeneinhalb Jahre lang in die Psychiatrie einsperren zu lassen?

 

Im Ernst: Er war gewiss damals psychisch nicht gesund und ist auch heute noch querköpfig und eigenbrötlerisch. Das fiel jetzt allen Medienberichterstattern auf. Ich frage mich, ob er all die Jahre draußen in Freiheit hätte leben können, ob der Raum der Psychiatrie ihm nicht auch Schutz gab? Seit seiner Entlassung vor einem Jahr tingelt er ohne festen Wohnsitz durch Deutschland und hat noch keinen neuen Job. In den sieben Jahren hatte er in sogenannten Haftprüfungsterminen mehrere Male Gelegenheit gehabt, seine Harmlosigkeit zu belegen – er konnte Psychiater und Richter nicht überzeugen.

 

Und natürlich gab es keine Verschwörung gegen ihn, keine Freiheitsberaubung im Amt, keine Rechtsbeugung, keinen Komplott seiner Frau. Von seinem Bestreben, den größten Schwarzgeldschieberei-Skandal der Nachkriegsgeschichte aufzudecken, blieb praktisch nichts. Es gab ihn nicht. Es gab nur einen einsamen Mann mit einem krankhaften Gerechtigkeitsverlangen, einen Michael Kohlhaas.

 

Ich selbst hatte vor Prozessbeginn eine Zusammenfassung des Falles verfasst, die in kaum einem Detail revidiert zu werden braucht, vielmehr in allen relevanten Punkten bestätigt wird.

"Mollath - Gerechtigkeit oder Tod" erschienen

Das Buch zum Prozess bei Amazon für 19,90 Euro und als Kindle-Book für 7,44 Euro

Gustl Mollath ist kein Opfer einer Verschwörung im "größten Justiz- und Psychiatrieskandal Bayerns seit Jahrzehnten". Anhaltspunkte für gravierende Straftaten im Amt – Rechtsbeugung, Strafvereitelung, Verfolgung Unschuldiger, Bestechung – gibt es nicht. Ein Untersuchungsausschuss des Bayerischen Landtags kam zu dem Schluss, dass es keine Verschwörung gab.

 

Aber es gibt eine Verunglimpfung der Justiz, der Politik und der Psychiatrie. Das Skandalöse sind nicht das damalige Urteil oder das Verhalten der bayerischen Justizministerin, sondern aktuelle Medienberichte und die Mollath-Unterstützergemeinde, die ein konspiratives Zusammenwirken von Justiz, Regierung und Finanzinstitut zur Vertuschung von Schwarzgeldgeschäften suggerieren. All das wird in meinem Buch mit Argumenten und Fakten ausgebreitet.

 

"Gerechtigkeit oder Tod" - diese Alternative stellte sich Mollath selbst in einem Brief an einen Staatsanwalt. Gerechtigkeit bedeutet für ihn, unschuldig zu sein und vollständig rehabilitiert zu werden. Das konnten ihm Justiz und Psychiatrie nicht gewähren. Deshalb musste er so lange im Maßregelvollzug ausharren.

 

Sein Prozess wird ab dem 7. Juli 2014 neu aufgerollt. Es spricht vieles dafür, dass von seinen Anschuldigungen nicht viel mehr bleibt als heiße Luft.

 

Als Buch bei Amazon für 19,90 und als Kindle-eBook für 7,44 Euro.

"Grundlagen der Tiefenpsychologie" erschienen

Gerald Mackenthun: Grundlagen der Tiefenpsychologie. Gießen (Psychosozial-Verlag), ca. 350 Seiten – Gebunden – Preis Euro (D): 39,90, ISBN 978-3-8379-2285-1. Buchreihe: Bibliothek der Psychoanalyse

 Berlin, Dezember 2013

 

Sigmund Freuds Psychoanalyse hat die Vorstellungen von der Psyche des Menschen epochal beeinflusst. Zusammen mit seinen Weggefährten Alfred Adler und Carl Gustav Jung hinterließ er tiefe Spuren im Denken der Gegenwart. Bis in das Alltagsleben hinein zeigen sich Auswirkungen dieser geistigen Revolution. Seitdem hat sich die Tiefenpsychologie vielfältig verzweigt: Wenig von dem, was die Gründerväter formulierten, hat Bestand, vieles wurde verworfen, erweitert, neu entdeckt und anders definiert. Die zentrale Stellung charismatischer Therapeuten und Forscher ist in den Hintergrund getreten zugunsten des Patienten und seiner Entwicklungsmöglichkeiten.

 

Dieses Buch bietet einen fundierten Überblick über das höchst lebendige Gebiet der Tiefenpsychologie: die gemeinsamen Grundlagen, die wichtigsten Vertreter und die zentralen Begriffe. Bestellen bei Amazon und direkt beim Psychosozial-Verlag.

"Gemeinschaftsgefühl. Wertpsychologie und Lebensphilosophie seit Alfred Adler"

Berlin, im Juni 2012

 

Die von Alfred Adler 1911 begründete Individualpsychologie basiert auf dem Begriff des Gemeinschaftsgefühls. Die Förderung des Gemeinschaftsgefühls schien ihm die beste Prophylaxe für jede Art der Neurose. Seit Adler wurden die Grenzen von Gemeinschaft und Individualismus in zahlreichen Theorien unterschiedlicher Ausrichtung neu ausgelotet.
    Im vorliegenden Buch stelle ich Adlers Ansatz in seiner historischen Entfaltung vor und zeichnet die engagierte Kontroverse über dieses Konzept innerhalb und außerhalb der  Individualpsychologie detailliert nach. Im Mittelpunkt steht dabei das Spannungsverhältnis
zwischen Individuum und Gemeinschaft.

    Anhand von Adlers »Lebensaufgaben« wird abschließend demonstriert, wie das Konzept des Gemeinschaftsgefühls in der Psychotherapie angewendet werden kann.

   Die Bestellmöglichkeit über Amazon finden Sie hier.

580 S., 49,90 Euro, Psychosozial-Verlag Gießen, ISBN 978-3837921489.

Phyllis Bottome (2013): Alfred Adler - aus der Nähe porträtiert

Berlin, Januar 2013

 

Alfred Adler (1870-1937) ist der Begründer der Individualpsychologie, der zweiten großen tiefenpsychologischen Schule nach der Freud'schen Psychoanalyse. Die Autorin Phyllis Bottome (1882 – 1963) war eine bedeutende englische Schriftstellerin, populär in England und Amerika, die in der Mitte ihres Lebens eine engagierte Anhängerin der Individualpsychologie wurde. In diesem Buch aus dem Jahre 1954 wird ein sehr persönlicher Adler zum Leben erweckt. Bottomes Biographie wurde jetzt zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt. Bottome und ihr Mann waren zehn Jahre lang bis zu Adlers Tod in Aberdeen, Schottland, am 28.Mai 1937 mit ihm befreundet. Aus zahlreichen Begegnungen und Gesprächen ist ihr Buch entstanden, das die Person Alfred Adlers, diesen leidenschaftlichen Menschenkenner und Humanisten, wieder lebendig macht.

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"Widerstand und Verdrängung. Ursprung und Neuinterpretation zweier Schlüsselbegriffe der Tiefenpsychologie"

Berlin, Dezember 2011

 

Die Psyche des Menschen besitzt Anteile, die er nicht kennt und auch nicht kennenlernen will. Er verschließt die Augen vor den Konsequenzen seines eigenen Tuns und vor den Einflüssen der Vergangenheit. Widerstand, Abwehr und Verdrängung sind die Schlüsselbegriffe, die dieses Rätsel psychologisch beschreiben.

   In der vorliegenden Studie werden den grundlegenden Arbeiten von Sigmund Freud die individualpsychologischen und daseinsanalytischen Weiterentwicklungen von Alfred Adler und Medard Boss zur Seite gestellt. So entwickelt der Autor ein modernes und handhabbares Verständnis von Verdrängung, Verleugnung und Vergessen. Als Auswege aus den krankmachenden Selbstbegrenzungen sieht er Offenheit und Wahrhaftigkeit.

Das Buch ist soeben im Psychosozialverlag Gießen erschienen (520 S., 49,90 Euro). Kaufen Sie versandkostenfrei bei mir oder über Amazon.

"Selfpublishing. Das bessere Schritt-für-Schritt-Handbuch für Kindle, ePub, Epubli, ISBN, VLB und DNB"

Berlin, Mitte Oktober 2011

 

Schnell mal einen Text bei Kindle anbieten und Millionär werden! Das klingt zu einfach, um wahr zu sein. Nur ganz wenigen Autoren gelingt der Sprung in die lukrative Publizität. Für den großen Rest bleibt das Selfpublishing ein mühsames Geschäft. Außerdem ist es mit Kindle nicht getan. Elektronische Bücher bleiben zumindest in Deutschland bis auf weiteres ein Nischenprodukt. Noch immer wird die gedruckte Form bevorzugt.
    Während andere Handbücher bei den eBooks von Kindle stehenbleiben, geht dieser Ratgeber darüber hinaus ausführlich auf das universelle ePub-Format für elektronische Bücher und das Print-on-Demand-Verfahren am Beispiel der Holtzbrinck-Plattform „Epubli" ein. Für die bessere Vermarktung sind der Besitz einer eigenen ISB-Nummer und der Zugang zum Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB) unverzichtbar. Auch dazu enthält dieses Buch praktische Hinweise. Zu kaufen bei Epubli für 12,49 Euro plus 2,95 Euro Versand.

    Eine erweitere Neuauflage ist in Arbeit und wird voraussichtlich im Mai 2014 bei Amazon.de erscheinen. Vorschau auf die ersten 15 Seiten der 1. Auflage von Oktober 2011 hier.

"Der Streit um Amalgam - Dichtung und Wahrheit" als Buch, bei Kindle und im ePub-Format

Berlin, im September 2011

 

Die Argumentationsschrift "Der Streit um Amalgam" befasst sich mit dem unnötigen Streit um den Zahnfüllstoff Amalgam. Die Angst vor Amalgam ist unbegründet. Der Text liegt bei Epubli als Buch vor (64 Seiten, 7,95 Euro plus Versand).